Heinrich Grenser, Dresden, ca.1790
Ebenholz, Grenadill oder Buchsbaum
mit Silberklappe, 430 / 440 Hz
Die
Vorbilder
dieser klassischen
Flöte sind verschiedene
Instrumente aus der Werkstatt des
Dresdener Holzblasinstrumentenmachers
Heinrich Grenser. Sie ist im Wesentlichen eine
einklappige Version der von mir ebenfalls angebotenen Klappenflöte.
Mit ihrem kräftigen und doch überaus beweglichen Ton eignet sich diese Flöte sowohl für die Musik des empfindsamen Stils, als auch für das gesamte frühklassische Flötenrepertoire, soweit es auf einem einklappigen Instrument gespielt werden kann.
Mit einem 440Hz-Mittelstück ist diese Flöte aber auch bestens für das frühere Repertoire des 18. Jahrhunderts geeignet, wenn aus praktischen Gründen, etwa im Zusammenspiel mit einer historischen Orgel, eine Traversflöte in moderner Stimmung benötigt wird. Anders als ein Barockinstrument, das für diese Zwecke auf 440 Hz „hochgerechnet“ wird, handelt es sich hier nicht um ein Kunstprodukt, sondern um eine Flöte, die auch im Original in dieser Stimmung hervorragend stimmt und ihren besonderen klanglichen Charme entwickelt.
Der Klangcharakter des Instrumentes variiert je nach der für den Bau verwendeten Holzsorte. Grenadill macht den Klang der Flöte brilliant und kräftig, Ebenholz dagegen eher elegant. Ein besonders reizvoller und farbiger Ton lässt sich bei der Verwendung von Buchsbaum erreichen.
Foto: Ulrich Ehret
Fridtjof Aurin Traversflöten Düsseldorf